STATUTEN

der

Milton Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose und Kurztherapie, Austria (MEGA)

§ 1 Name, Sitz, Tätigkeit und Geschäftsjahr

1.1 Der Verein führt den Namen „Milton Erickson Gesellschaft für klinische Hypnose und
Kurztherapie, Austria (MEGA)” und hat seinen Sitz in Wien.

1.2 Die Tätigkeit des Vereins erstreckt sich auf die Republik Österreich.

1.3 Das Geschäftsjahr des Vereins entspricht dem Kalenderjahr.
§2 Zweck

2.1 Die Tätigkeit des Vereins ist nicht auf Gewinn gerichtet.

2.2 Der Verein bezweckt insbesondere die Förderung und Durchführung wissenschaftlicher
Forschungsarbeiten sowie die Durchführung von Aus- und Fortbildungsprogrammen in
Hypnose und hypnosystemische Psychotherapie- und Beratungskonzepten sowie die
Informationsvermittlung über wissenschaftliche Arbeiten,
Forschungsberichte, Tagungen und Beiträge und die publizistische Tätigkeit über
Gesundheit, Hypnose, hypnosystemische Psychotherapie- und Beratungskonzepte. Die
Tätigkeit des Vereins kommt der gesamten Öffentlichkeit zu Gute. Der Verein verfolgt somit
ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 34 ff der Bundesabgabenordnung.
§ 3 Tätigkeiten und Mittel zur Erreichung des Vereinszwecks

3.1 Der Zweck des Vereins soll insbesondere durch folgende ideelle Mittel erreicht
werden;
a) Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen. Seminare, Kongresse, Tagungen, Vorträge, Versammlungen und Supervisionen zum Zweck der Aus- und Weiterbildung,
b) gesellige Zusammenkünfte und sonstige Veranstaltungen,
c) Zusammenarbeit und Erfahrungsaustausch mit ähnlichen Organisationen auf
internationaler Grundlage,
d) Einrichtung einer Bibliothek,
e) Herausgabe einer Informationszeitung (sowie allenfalls einer eigenen Web-Site).

3.2 Der Zweck des Vereins soll insbesondere durch folgende materielle Mittel erreicht
werden:
a) Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge,
b) Erträgnisse aus Veranstaltungen,
c) Spenden Sammlungen letztwilligen Zuwendungen (auch Schenkungen auf den
Todesfall),
Subventionen, Sponsorgelder und sonstigen Zuwendungen – und
zwar auch unter Auflagen,
d) Einnahmen aus Vorträgen, Seminaren und anderen Veranstaltungen und sonstigen Vereinstätigkeiten, einschließlich aus vereinseigenen Unternehmen
und/oder Unternehmungen und der Verwaltung des Vereinsvermögens,
e) sonstige wirtschaftliche Nebentätigkeiten (entbehrliche und unentbehrliche
Hilfsbetriebe).
f) Beteiligung an (Kapital-)Gesellschaften.

3.3 Die materiellen Mittel des Vereins dürfen nur für den in den Statuten angeführten Zweck
verwendet werden. Es darf keine Person durch zweckfremde Ausgaben oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3.4 Der Verein kann, soweit die materiellen Mittel und der Vereinszweck dies zulassen, Angestellte haben.

§ 4 Arten der Mitglieder

4.1 Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in:
a) ordentliche Mitglieder,
b) außerordentliche Mitglieder,
c) Ehrenmitglieder.
Zu a) Ordentliche Mitglieder können alle physischen und juristischen Personen werden, die
entweder helfende Berufe ausüben oder erlernen und sich voll an der Vereinstätigkeit
beteiligen (ordentliche Mitglieder nehmen an allen Rechten und Pflichten des
Vereines teil);

Zu b) Außerordentliche Mitglieder sind physische und juristische Personen, welche die
Vereinszwecke insbesondere durch einen erhöhten Mitgliedbeitrag fördern, aber an
den Rechten und Pflichten der Vereinsmitglieder nicht voll teilnehmen wollen oder
können;

Zu c) Personen, die sich um den Verein und seine Zwecke in besonderem Maße verdient
gemacht haben, können zu Ehrenmitgliedern ernannt werden.
§ 5 Beginn der Mitgliedschaft

5.1 Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der
Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden. Die
Mitgliedschaft beginnt mit dem Zeitpunkt, zu dem der Kandidat vom Vorstand informiert
wird, dass er als ordentliches Mitglied aufgenommen worden ist. Diese Mitteilung kann
mündlich oder schriftlich erfolgen.

5.2 Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstands durch die
Generalversammlung.
§ 6 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet durch-
a) den Tod des Mitglieds bzw. Verlust der Rechtspersönlichkeit bei juristischen
Personen,
b) den Austritt des Mitglieds,
c) die Streichung,
d) den Ausschluss des Mitglieds.
Zu b) Der freiwillige Austritt aus dem Verein ist dem Vorstand schriftlich spätestens drei
Monate vor Ablauf des Vereinsjahres, das mit dem Kalenderjahr zusammenfällt,
anzuzeigen. Erfolgt die Anzeige verspätet, so ist sie erst für das nächstfolgende
Vereinsjahr wirksam.

Zu c) Die Streichung von der Mitgliederliste durch das Präsidium ist zulässig, wenn ein
Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung länger als sechs Monate mit der
Zahlung der Mitgliedsbeiträge oder Beitrittsgebühren im Rückstand ist. Die
Streichung wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt. Der Tag der Zustellung der
Mitteilung gilt als Datum des Ausscheidens des Mitglieds. Offene Forderungen des
Vereins gegen das gestrichene Mitglied werden durch die Streichung nicht berührt.
Über die Einbringung dieser Forderungen entscheidet der Vorstand. Die Streichung
wird unwirksam, wenn binnen einer Woche (Tag des Einlangens) nach Zugang der
Streichungsmitteilung der ausständige Betrag zur Gänze an den Verein bezahlt wird.

Zu d) Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann durch den Vorstand erfolgen:
aa) wegen unehrenhafter oder anderer schuldhafter Handlungen, die gegen die
Interessen des Vereines gerichtet sind;

bb) wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten.
Der erfolgte Ausschluss wird dem ausgeschlossenen Mitglied schriftlich
mitgeteilt, gegen den Ausschluss steht dem Ausgeschlossenen binnen eines
Monats nach Erhalt der Mitteilung über den Ausschluss die Berufung an die
Generalversammlung zu (die schriftlich an die Geschäftsstelle des Vereins zu
richten ist). Erfolgt innerhalb der Monatsfrist keine Berufung, so gilt die
Mitgliedschaft mit dem Ablauf der Berufungsfrist als beendet. Zur
Bestätigung des Beschlusses auf Ausschluss durch die Generalversammlung
genügt die einfache Mehrheit. Der Ausschluss wird in diesem Fall mit dem
Tag der Beschlussfassung durch die Generalversammlung wirksam. Die
Berufung hat keine aufschiebende Wirkung. Vom Zeitpunkt der Zustellung
des Ausschlussbeschlusses bis zur Entscheidung über die Berufung ruhen die
Rechte des Mitglieds, nicht jedoch die ihm obliegenden Pflichten. Mit dem
Tag des Ausscheidens erlöschen alle Rechte des Vereinsmitgliedes. Über die
Einbringung allfälliger offener Forderungen entscheidet der Vorstand. Die
Generalversammlung kann aus den angeführten Gründen über Antrag des
Vorstands auch die Ehrenmitgliedschaft aberkennen. Ausgeschiedene
Mitglieder haben weder auf die Rückerstattung von Mitgliedsbeiträgen noch
auf das Vereinsvermögen Anspruch.

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

7.1 Die ordentlichen Mitglieder und Ehrenmitglieder besitzen das Stimmrecht in der
Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht. Die außerordentlichen
Mitglieder besitzen das aktive und passive Wahlrecht nicht und das Stimmrecht in der
Generalversammlung nur bei Beschlüssen über die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages für
außerordentliche Mitglieder. Ansonsten besitzen sie in der Generalversammlung nur
beratende Stimme.

7.2 Alle Mitglieder haben das Recht, die Einrichtungen des Vereines in Übereinstimmung mit
den Vereinszwecken in Anspruch zu nehmen.

7.3 Sämtliche Mitglieder haben nach besten Kräften und Können die Interessen des Vereines
stets voll zu wahren und zu fördern, die beschlossenen Mitgliedsbeiträge pünktlich zu
bezahlen und sich an die Statuten des Vereines, sowie die Beschlüsse seiner Organe zu
beachten und sich daran zu halten.

7.4 Den Mitgliedern wird es zur Pflicht gemacht, alles zu unterlassen, was dem Ansehen des Vereines abträglich sein könnte.
§ 8 Organe des Vereines

8.1 Organe des Vereines sind:
a) die Generalversammlung,
b) der Vorstand,
c) die Rechnungsprüfung,
d) das Schiedsgericht.
§ 9 Die Generalversammlung

9.1 Die ordentliche Generalversammlung findet alle drei Jahre am Sitz des Vereines statt. Eine
außerordentliche Generalversammlung kann einberufen werden, sooft die Führung der
Geschäfte dies erfordert, worüber der Vorstand beschließt. Sie muss einberufen werden,
wenn dies von der Generalversammlung beschlossen, von mindest einem Zehntel sämtlicher
Mitglieder unter Angabe der Gründe beim Präsidium schriftlich beantragt oder von den
Rechnungsprüfern verlangt wird. Die außerordentliche Generalversammlung ist spätestens
zwölf Wochen vom Zeitpunkt des Beschlusses bzw. des Einlangens des schriftlichen
Begehrens der Mitglieder oder der Rechnungsprüfer einzuberufen.

9.2 Sowohl bei ordentlichen wie bei außerordentlichen Generalversammlungen ist eine Einberufungsfrist von mindestens vier Wochen einzuhalten.

9.2 Zeitpunkt, Versammlungsort, Beginn der Versammlung und die Tagesordnung sind
gleichzeitig mit der Einladung bekannt zu geben. Die Einberufung erfolgt durch den
Vorstand.

9.3 Die Mitglieder haben das Recht, Anträge für die Generalversammlung zu stellen, jedoch
müssen diese spätestens vierzehn Tage vor Abhaltung derselben beim Vorstand schriftlich
überreicht werden.

9.5 Gültige Beschlüsse, ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer
außerordentlichen Generalversammlung, können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

9.6 Das juristischen Personen als ordentliches Mitglied zustehende Stimmrecht wird durch einen
bevollmächtigten Vertreter ausgeübt. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes
Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig. Auf ein Mitglied dürfen
jedoch nicht mehr als drei Stimmen anderer Mitglieder übertragen werden.

9.7 Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der ordentlichen
Mitglieder und Ehrenmitglieder bzw. ihren Vertretern beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet eine halbe Stunde später eine Generalversammlung mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden oder vertretenden Mitglieder beschlussfähig ist.

9.8 Wenn über Statutenänderungen oder über die Auflösung des Vereines zu beschließen ist, so ist die Zweidrittelmehrheit, bei Wahlen oder bei sonstigen Beschlüssen die einfache Stimmenmehrheit erforderlich. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

9.9 Auf Verlangen von mindestens einem Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder ist geheim, mittels Stimmzettel, abzustimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet der Vorsitzende.

9.9 Den Vorsitz in der Generalversammlung führt die Obfrau bzw. Vorsitzende bzw. der
Obmann bzw. Vorsitzende, in dessen Verhinderung sein Stellvertreter; wenn auch dieser verhindert ist, das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied. Der Versammlungsleiter kann zu der nicht öffentlich zugänglichen Generalversammlung Gäste zulassen.

9.11 Über die Verhandlungen jeder Generalversammlung ist ein Protokoll zu führen, aus welchem die Zahl der anwesenden Mitglieder, die Beschlussfähigkeit und das Stimmverhältnis, sowie alle Angaben ersichtlich sein müssen, welche eine Überprüfung der satzungsgemäßen Gültigkeit der gefassten Beschlüsse ermöglicht.
§ 10 Aufgaben der Generalversammlung

10.1 Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a) Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Berichts über den Rechnungsabschluss sowie die Beschlussfassung über den Voranschlag,
b) Wahl und Enthebung der Vorstandsmitglieder, Beiratsmitglieder und der Rechnungsprüfer,
c) Beratung und Beschlussfassung über die vom Vorstand vorgelegten Anträge,
d) Entscheidung über Berufungen gegen Ausschlüsse von der Mitgliedschaft,
e) Ernennung von Ehrenmitgliedern, und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft,
f) Festsetzung der Beiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder,
g) Beschlussfassung über die Änderung der Statuten sowie die freiwillige Auflösung des
Vereins;
h) Ernennung von Ehrenpräsidenten und Aberkennung der Ehrenpräsidentschaft (jeweils über Vorschlag des Vorstands).

§ 11 Der Vorstand

11.1 Der Vorstand muss aus mindestens vier und kann aus höchstens zehn Mitgliedern bestehen. Und zwar jedenfalls der Obfrau (Vorsitzenden)/dem Obmann (Vorsitzenden), seinem/r StellvertreterIn, und dem/der KassierIn, der/dem SchriftführerIn, sowie deren allfälligen StellvertreterInnen und allenfalls fünf weiteren Präsidiumsmitgliedern ohne Portefeuille.
Die Geschäftsverteilung erfolgt bei der Wahl durch die Generalversammlung.

Die Generalversammlung kann aus der Mitte des Vorstandes eine/n geschäftsführende/n Gesellschafter/in bestellen, deren/dessen Funktionsdauer gleich lange wie die der anderen Vorstandsmitglieder beträgt.

11.2 Der Vorstand, der von der Generalversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines
gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wofür die Genehmigung der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Bis zu einer Genehmigung oder Versagung von kooptierten Vorstandsmitgliedern getätigte Handlungen sind jedenfalls gültig.

11.3 Die Funktionsdauer des Vorstands beträgt drei Jahre, jedenfalls bis zur Wahl eines neuen
Vorstands. Ausgeschiedene Mitglieder sind unbeschränkt wieder wählbar.

11.4 Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder ordnungsgemäß eingeladen und
mindestens die Hälfte der gewählten Mitglieder erschienen sind. Der Vorstand wird von der Obfrau (Vorsitzenden) bzw. vom Obmann (Vorsitzenden), in deren/dessen Verhinderung von ihrem/r/seinem/r StellvertreterIn, schriftlich oder mündlich einberufen. Den Vorsitz führt der die Obfrau (Vorsitzende) bzw. der Obmann (Vorsitzender), in deren/dessen Verhinderung ihre/sein StellvertreterIn. Ist auch diese/r verhindert, das an Jahren älteste Vorstandsmitglied. Beschlüsse im Vorstand werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Obfrau (Vorsitzende) bzw. der Obmann (Vorsitzender).

11.5 Über die Beschlüsse des Präsidiums ist ein Protokoll unter sinngemäßer Anwendung des § 9 Punkt 9.11 zu führen, welches vom/von der Vorsitzenden und vom/von der SchriftführerIn zu unterzeichnen ist. Das Protokoll ist am Beginn der nächstfolgenden Sitzung zu verlesen und gilt als genehmigt, wenn kein Einspruch erhoben wird.

11.6 Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben.

11.7 Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Fall des Rücktritts des gesamten Vorstands an die Rechnungsprüfer, sofern diese nicht vorhanden sind, an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl oder Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.
§ 12 Aufgaben des Vorstands

12.1 Der Vorstand ist das leitende und überwachende Organ des Vereines und hat für die Abwicklung der Vereinsgeschäfte zu sorgen. In seinen Aufgabenbereich fallen alle Aufgaben, die nicht ausdrücklich einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind, insbesondere folgende Angelegenheiten:

a) Aufstellung des alljährlichen Voranschlages sowie eines Rechenschaftsberichtes und
des Rechnungsabschlusses,
b) Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Generalversammlung,
c) Vorbereitung der Anträge für die Generalversammlung,
d) Obsorge für den Vollzug der von der Generalversammlung gefassten Beschlüsse,
e) die Aufnahme und der Ausschluss oder die Streichung von ordentlichen und
außerordentlichen Mitgliedern,
f) Verwaltung des Vereinsvermögens,
g) Aufnahme, Kündigung und Entlassung von Angestellten und Dienstnehmer des Vereines
h) Vorschlag über die Ernennung von Ehrenpräsidenten und Aberkennung der
Ehrenpräsidentschaft an die Generalversammlung.
§ 13 Obliegenheiten der Vorstandsmitglieder

13.1 Die Obfrau (Vorsitzende) bzw. der Obmann (Vorsitzender) vertritt den Verein in allen Belangen, so auch nach außen und führt den Vorsitz im Vorstand und in der Generalversammlung. Bei Gefahr im Verzug ist sie/er berechtigt, auch in
Angelegenheiten die zu den Aufgaben anderer Vereinsorgane gehören, unter eigener
Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen; dazu ist jedoch jeweils die nachträgliche Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan einzuholen.

13.2 Wichtige Geschäftsstücke, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden und dergleichen zeichnet die Obfrau/der Obmann gemeinsam mit der/dem SchriftführerIn oder mit der/dem KassierIn.

13.3 Die/der SchriftführerIn hat der Obfrau/den Obmann bei der Führung der Geschäfte zu unterstützen. Ihr/ihm unterliegt auch die Führung der Protokolle des Vorstands und der Generalversammlung.

13.3 Der/dem KassierIn obliegt die Kontrolle der gesamten Geldgebarung des Vereines, die Führung der erforderlichen Kassabücher und die Sammlung sämtlicher Belege.

13.4 Im Fall der Verhinderung treten an die Stelle der Obfrau/des Obmanns der/des SchriftführerIn und der/des KassierIn ihre jeweiligen StellvertreterInnen.

13.5 Der Geschäftsführende Vorstand hat folgende Aufgaben und Kompetenzen:

(1) Leitung und Koordination des Büros der Gesellschaft.
(2) Organisation des Büros als Servicestelle für Mitglieder sowie AuftraggeberInnen von und InteressentInnen.
(3) Organisation von Bürohilfen und externen Dienstleistungen, Einstellung und Kündigung von MitarbeiterInnen gemeinsam mit der Obfrau (Vorsitzenden) bzw. dem Obmann (Vorsitzenden).
(4) Finanzen, Budget- und Jahresabschluss.
(5) Vor- und Nachbereitung von Vorstandssitzungen.
(6) Koordination von Information und Austausch zwischen den einzelnen Gremien sowie zwischen den Gremien, Arbeits- und Projektgruppen und dem Vorstand.
(7) Koordination und Initiierung von Projekten in Absprache mit den Verantwortlichen.

(8) Organisation von Fachtagungen und Generalversammlungen in Absprache mit den
Verantwortlichen.
(9) Koordination der Öffentlichkeitsarbeit.
(10) Organisation/Herausgabe der News der Gesellschaft (internes Mitglieder-
informationsblatt), der Mitgliederliste der Gesellschaft und Mitgliederdatenbank im
Internet.
(11) Vertretung und Repräsentation nach außen in Koordination mit der Obfrau
(Vorsitzenden) bzw. dem Obmann (Vorsitzenden). .
(12) Mitgestaltung und Erstellung von Konzepten zur Weiterentwicklung des Vereines.
(13) Berufsrechtliche Anliegen und Entwicklungen national und international.
(14) Gestaltung der Information und Kommunikation mit den Mitgliedern der Gesellschaft.
(15) Gestaltung der Kontakte zu Auftraggeber/innen und anderen Berufsverbänden.
(16) Beobachtung von Entwicklungstendenzen innerhalb und außerhalb der Gesellschaft
und Setzung von Initiativen in Kooperation mit Vorstand und Gremien.

Die Einrichtung einer/eines geschäftsführenden Vorständin/Vorstandes dient der

(1) Sicherstellung einer möglichst effizienten Erreichung des Vereinszwecks (§ 2 der Statuten) in Kooperation mit dem gesamten Vorstand und den MitarbeiterInnen
(2) Sicherstellung und Erhöhung der Lebensfähigkeit des Vereins
(3) Förderung der Zusammenarbeit aller Einrichtungen des Vereins
(4) Sicherung der für die Aufgabenerfüllung notwendigen Ressourcen in Abstimmung mit dem Vorstand.

Vertretung der/des geschäftsführenden Vorständin/Vorstandes

(1) Ist die/der geschäftsführende Vorständin/Vorstand an der zeitgerechten Wahrnehmung der Aufgaben verhindert, sind die anstehenden Aufgaben von der Obfrau (Vorsitzenden) bzw. dem Obmann (Vorsitzenden) bzw. der/dem stellvertretenden Vorsitzenden der Gesellschaft oder in deren Auftrag von einer anderen Person wahrzunehmen.
(2) Der/die StellvertreterIn hat in eigener Verantwortung, und soweit als möglich im Sinne des/der Vertretenen zu handeln.
§ 14 Rechnungsprüfer

14.1 Die zwei RechnungsprüferInnen, die keine Mitglieder des Vereins sein müssen, werden von
der Generalversammlung auf die Dauer von drei Jahren gewählt. Die Wiederwahl ist
unbeschränkt möglich. Rechtsgeschäfte zwischen den Rechnungsprüfern und dem Verein
bedürfen zu ihrer Gültigkeit der Genehmigung durch die Generalversammlung.

14.2 Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des
Rechnungsabschlusses. Sie haben über das Ergebnis der Überprüfung an den Vorstand und
in der Generalversammlung zu berichten.

§ 15 Wissenschaftlicher Beirat

15.1 Die Generalversammlung entscheidet darüber, ob ein wissenschaftlicher Beirat bestellt wird bzw. welche Personen diesem angehören. Die Mitglieder des Beirats werden von der
Generalversammlung bestellt und abberufen.

15.2 Der wissenschaftliche Beirat ist kein Organ des Vereins. Die Anzahl der Beiratsmitglieder,
dem nur natürliche Personen angehören dürfen, bestimmt die Generalversammlung,

15.3 Zu Mitgliedern des wissenschaftlichen Beirats können Personen bestellt werden, die besonderes Ansehen in der Öffentlichkeit genießen, sich für den Verein und seine Ziele besonders engagieren oder sich in Bereichen, die dem Zweck des Vereins entsprechen, besondere Verdienste erworben haben. Es müssen keine Vereinsmitglieder sein.

15.4 Weder einzelnen Beiratsmitgliedern noch dem Beirat als Gesamtheit kommen irgendwelche
Vertretungs- oder Geschäftsführungsaufgaben zu und sie haben keine finanzielle Verpflichtung oder Berechtigung gegenüber dem Verein.

15.4 Die wesentliche Aufgabe des wissenschaftlichen Beirats ist die Beratung des Vorstands sowie die Förderung des Ansehens des Vereins, seiner Mitglieder und Ziele in der Öffentlichkeit. Der Vorstand ist an Vorschläge des wissenschaftlichen Beirats nicht gebunden.

§ 16 Schiedsgericht

16.1 In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet ein Schiedsgericht, das aus fünf ordentlichen Mitgliedern besteht.

16.2 Das Schiedsgericht wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von vierzehn Tagen dem Vorstand zwei Vereinsmitglieder als SchiedsrichterInnen namhaft macht Diese wählen mit Stimmenmehrheit eine/n Vorsitzende/n; bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

16.3 Nennt der Antragsteller binnen einer Frist von zwei Wochen keine/n SchiedsrichterInnen, so gilt der Klagsgegenstand als unwiderlegbar erledigt. Nennt nur der Kläger seine SchiedsrichterInnen, so gilt der Klagsgegenstand als unwiderlegbar anerkannt.

16.4 Das Schiedsgericht entscheidet bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder. Es trifft seine
Entscheidungen, die vereinsintern endgültig sind, nach bestem Wissen und Gewissen mit einfacher Stimmenmehrheit.

16.5 Mitglieder, die die Entscheidung des Schiedsgerichtes nicht anerkennen, können vom Vorstand aus dem Verein ausgeschlossen werden.

§ 17 Auflösung des Vereines

17.1 Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zwecke einberufenen
außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der anwesenden
stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

17.2 Die Generalversammlung hat auch über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie
einen Liquidator zu berufen. Sofern die Generalversammlung nichts anderes beschließt sind
die Obfrau/ der Obmann, bei deren/dessen Verhinderung ihre/sein StellvertreterIn die vertretungsbefugten LiquidatorInnen.

17.3 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen begünstigten Vereinszwecks ist das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen – im Sinne der §§ 34 ff BAO – für gemeinnützige Zwecke in erster Linie jedoch für Zwecke, die dem Vereinszweck im Sinne des Punktes 2. der Statuten entsprechen, zu verwenden.
§ 18 EhrenpräsidentInnen

18.1 Ehemalige Obleute des Vereins, die dem Vorstand nicht mehr angehören und die sich für den
Verein und seine Ziele besonders engagiert oder sich in Bereichen, die dem Zweck des Vereins entsprechen, besondere Verdienste erworben haben, können von der Generalversammlung über Vorschlag des Vorstands zu EhrenpräsidentInnen ernannt werden. Die Ernennung kann bereits in der Generalversammlung erfolgen, in der ein Vorstand bestellt wird, dem bisherige Obleute nicht mehr angehören.

18.2 EhrenpräsidentInnen sind keine Organe des Vereins. Ihnen kommen keine Vertretungs- oder
Geschäftsführungsaufgaben zu und sie haben keine finanzielle Verpflichtung oder Berechtigung gegenüber dem Verein. EhrenpräsidentInnen dürfen allerdings nach außen die Bezeichnung „Ehrenpräsident” oder „Ehrenpräsidentin” führen. Es kann mehrere EhrenpräsidentInnen gleichzeitig geben.

18.3 EhrenpräsidentInnen dürfen an Vorstandssitzungen teilnehmen.
Sie haben jedoch im Vorstand kein Stimmrecht sondern lediglich beratende Funktion.